KATZEN-ZUCHT-VERBAND

Katzen-Zucht-Verband

– Für Katzen aller Rassen und Mischungen –

 

p1030995 Wir sind ein seriöser Verein, dem das Wohl der Tiere am Herzen liegt, daher treten wir nicht nur für Rassetiere ein, sondern kümmern uns auch sehr gern um die Mischungen. Wir möchten die Interessen der Züchter und der Tiere wahren, indem wir gerne mit Rat und Tat hilfreich einem jedem Interessiertem zur Seite stehen. Wir bieten die Erstellung von Abstammungsnachweisen für Züchter mit Rassetieren, die Erstellung von Registriernachweisen für alle Interessierten mit Katzen ohne Rasse, Rassekatzen ohne Abstammung, Mischlingen und für alle die, die nicht in die Zucht sollen.

Wir wollen Katzenliebhabern und -züchtern die Möglichkeit bieten, ihren Katzen ein besseres Leben zu ermöglichen, bessere Zuchtbedingungen zu schaffen und das Wissen rund um die Katze allen Mitgliedern besser zugänglich zu machen.

Unsere Zuchtwarte helfen Ihnen in jeder Lebenslage, sei es bei Zuchtfragen oder in Haltungsfragen, sowie bei der Fragestellung: Welcher Kater passt zu meiner Katze? Für Rassekatzen mit nachzuweisender Abstammung erstellen wir hochwertige Abstammungsnachweise. Für Katzen die voraussichtlich nicht in die Zucht kommen, ohne Abstammung, Teilabstammung oder Mischlinge erstellen wir einen ebenso hochwertigen Katzen-Registrierpass.

Zuchtbestimmungen:

Zuchttiere beiderlei Geschlechts müssen vor der ersten Verpaarung die Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden haben. Weibliche Tiere dürfen erst mit dem 24. Lebensmonat zum ersten Mal gedeckt werden. Männliche Tiere dürfen schon ab dem 18. Lebensmonat in die Zucht. Es ist auf rassebedingte Krankheiten zu achten. Sollten sie vorhanden sein, so ist für diese Katzen die Zucht bei uns ausgeschlossen.

Die Katzen-Rasse-Zucht sollte nur gezielt und erfolgreich betrieben werden, nur mit nachweislich gesunden Tieren. Es sollte jegliche erblich bedingte Krankheit ausgeschlossen sein, denn wir legen Wert darauf, das in unserem Verein nur mit 100% gesunden Tieren gezüchtet wird.

Ausschluss aus der Zucht:

Weiße Katzen
Freiwillige populationsgenetische Untersuchungen zur Vererbung der Taubheit bei weißen Katzen („Dominantes Weiß“). Das Gutachten zu § 11b Tierschutzgesetz vom 02.06.1999 bewertet diese Form der Taubheit bei der weißen Katze als leidensrelevant, und folglich wurde die absichtliche Zucht von weißen Katzen unter Nutzung der Genwirkung des Allels „W“ verboten.

Haltung:

Haltungsrichtlinien
Das jeweils gültige Tierschutzgesetz mit seinen Ausführungsbestimmungen ist im Sinne einer Mindestanforderung für alle Mitglieder bindend. Wir bevorzugen Wohnunghaltung, mitten im Bereich der Familie, sowie mit Auslauf/gesichertem Auslauf ist auch gerne gesehen!

Zu den Downloads für Katzen: → KLICK


Auch Züchter, die nicht in unserem Bereich wohnen, sind in unserem Verband herzlich willkommen!

Sollten Züchter weit weg wohnen, so ist auch eine „Fern-Betreuung“ möglich. Die Unterlagen dazu schicken wir gerne zu. Die Untersuchungen und Wurfabname übernimmt dann der Tierarzt vor Ort, der die Kleinen auch impft, untersucht, chipt, etc. Das kann alles vor Ort von Ihrem Tierarzt ausgefüllt werden. Da die Tiere von Mitgliedern in der Ferne nicht an den Körungen/Leistungsprüfungen teilnehmen können, so müssten sie eine Eigenleistung ablegen (z.B. Schau Erfolge, Agility Erfolge, Begleithundeprüfung und ähnliches).

Katzen – keine Qualzuchten!

p1040418Ganz allgemein bieten Katzen infolge ihrer geringeren genetischen Mutationsbereitschaft weniger züchterischen Spielraum als andere Haustiere, sodass bislang lediglich rund hundert verschiedene Rassen entstanden. Auch haben sie sich weder im Verhalten noch im Körperbau stark gegenüber ihrem Urtypus verändert, während bei mancher Hunderasse die Vorstellung doch schwer fällt, dass sie ursprünglich vom Wolf abstammt. Negative züchterische Auswüchse sind bei Katzen daher (noch) nicht derart fortgeschritten; so ist beispielsweise der Gewichtsunterschied zwischen grossen und kleinen Katzenrassen rund fünfzigmal geringer als jener bei Hunden. Dennoch ist die Liste infolge Defektzucht mit erheblichen anatomischen Mängeln oder bestimmten Krankheitsbildern behafteter Rassen auch bei Katzen bereits ansehnlich. Zu denken ist etwa an stummelbeinige Munchin-Katzen, die sich nicht arttypisch fortbewegen können und unter ihren zuchtbedingten Gebrechen ebenso leiden wie die haarlosen, Temperatureinflüssen schutzlos ausgelieferten Sphynx (sog. Nacktkatzen) – die nicht einmal über normale Schnurr- und Barthaare verfügen (was den Tastsinn der Tiere stark beeinträchtigt) und erhebliche Schwierigkeiten bei der Regulation ihrer Körpertemperatur haben, sodass sie nahezu dauernd frieren – oder schwanzlose Manx-Katzen mit ihrer missgebildeten Wirbelsäule. Der daraus resultierende hüpfende Gang der Tiere wird im Rassestandard explizit als charakterisierendes Merkmal gefordert. Wie andere stummelschwänzige Katzen leidet die Manx ausserdem unter Muskel- und Nervenschädigungen und hat aufgrund ihres gestörten Gleichgewichts beim Springen und Klettern erhebliche Schwierigkeiten.

Alle genannten Arten bringen darüber hinaus immer wieder abnorme und teilweise nicht lebensfähige Nachkommen zur Welt. Weitere Beispiele exzessiver Katzenzucht sind Siamesen – denen aufgrund eines neurologischen Defekts ein normales Sehen verunmöglicht ist und die ihr Augenleiden durch Schielen zu kompensieren versuchen – sowie rundköpfige und stupsnasige Perser- und andere Katzen mit ihrem häufig vollständig verfilzten Fell und flachen Gesicht. Dieses führt zu Atembeschwerden, Fressproblemen und permanent tränenden Augen; wie bei Hunden erschwert ausserdem der runde, breite Kopf der Tiere die Geburt (oft müssen Perserjunge daher per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden). Als weitere Beispiele seien auf eine dominant weisse Fellfarbe gezüchtete und daher meist schwerhörige bzw. vollständig taube Katzen genannt (die Weissfelligkeit bei Katzen entspricht ungefähr dem Merle-Faktor bei Hunden). Mittlerweile werden ausserdem sog. Dackel- und Pudelkatzen mit verkürzten Beinen bzw. Schlappohren und gelocktem Fell, sog. Superscratcher mit bis zu fünf Extrazehen oder praktisch nasenlose Tiere gezüchtet. Die neusten Auswüchse verantwortungsloser Zuchtbemühungen stellen jedoch in den USA geschaffene sog. Känguru-Katzen dar, die sich ihrer verkrüppelten Vorderpfoten wegen nur hoppelnd fortbewegen können.

Quelle: http://www.tierschutz.org